Fortbildungsreihe Traumapädagogik
Teil 4: Selbstfürsorge als Skill
Pädagogische Arbeit mit traumatisierten Menschen birgt immer auch die Gefahr, in die Traumadynamik hineingezogen zu werden. Passiert das, sind wir nicht mehr hilfreich im System, sondern oft sogar eingebunden in eventuelle eigene Anteile, die sich mit den Bedarfen des Klientels vermischen. Eine selbstfürsorgliche Haltung schützt uns davor, gleichzeitig gelingt es uns besser, eine entspannte Lernatmosphäre zu scha en. Die erarbeiteten Skills sind alle direkt auch auf die Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen übertragbar.
Inhalte:
- Sekundärtraumatisierung
- Selbstfürsorgliche Haltung, Polyvagaltheorie
- Praktische Übungen zur Veränderung neuronaler Muster
Zielgruppe: Lerntherapeut:innen, Lehrer:innen und Pädagog:innen sowie alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Dozentin: Gabriele Boysen-Borchers | Diplom-Sozialpädagogin, seit 1986 tätig in eigener lerntherapeutischer Praxis, Traumafachberaterin/Traumapädagogin, seit 2016 als Dozentin im Bereich der Traumapädagogik für unterschiedliche Träger tätig, EMDR – Therapeutin, Resilienz- und Mentaltrainerin, Fortbildungen in den Bereichen frühe Kindheitsbelastungen, häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, Traumatherapie
Für ein effektives und geschütztes Arbeiten ist die Teilnehmer:innenzahl begrenzt.
Weitere frei buchbare Module (Basiswissen vorausgesetzt):
- Traumapädagogik Teil 2: Trauma und Bindung
- Traumapädagogik Teil 3: Vom äußeren zum inneren sicheren Ort
- Traumapädagogik Teil 4: Selbstfürsorge als Skill
- Traumapädagogik Teil 5: Traumasensible Fallbesprechungen
Alle Module haben einen Zeitrahmen von 3 Unterrichtseinheiten (2,25 Zeitstunden).
| Teilnahme FiL-Mitglied | 45,00 € |
| Teilnahme Interessierte | 60,00 € |
FiL | Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.